Andalusien Rundreise: Die perfekte 10-Tage-Route mit den schönsten Orten
Von Malaga über Ronda und Tarifa bis Sevilla – meine Route durch den Süden Spaniens, mit allen Preisen und Geheimtipps, die ich unterwegs gesammelt habe.
| Beste Zeit: März–Mai, Sept./Okt. | Highlights: Alhambra, Ronda, Flamenco | Dauer: 10 Tage |
Warum Andalusien? 5 Gründe für diese Route
1. Drei Kulturen auf engstem Raum: Nirgendwo in Europa liegen maurische, jüdische und christliche Spuren so dicht beieinander wie zwischen Cordoba, Granada und Sevilla.
2. Die Landschaft wechselt im Stundentakt: Von den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada bis zu den Windkitesurfern von Tarifa liegen keine drei Autostunden.
3. Essen als eigenes Reiseziel: Tapas-Kultur, Sherry aus Jerez, frittierter Fisch an der Küste – hier isst man sich durch die Geschichte.
4. Flamenco im Original: nicht als Touristenshow, sondern in kleinen Tabancos, wo er tatsächlich entstanden ist.
5. Diese Andalusien Route mit den schönsten Orten lässt sich mit dem Auto in genau zehn Tagen fahren, ohne Hetze – das ist selten bei einer Region mit so viel Substanz.
Andalusien Rundreise Tipp: Mietwagen ja oder nein?
Wenn du nicht selbst Auto fahren willst kannst du zwar vieles mit Bus und Bahn machen (alles SEHR pünktlich), ABER mit dem Auto bist du einfach viel flexibler.
Vor allem kleine Stopps, Strände, Aussichtspunkte und versteckte Restaurants auf der Strecke können die Reise besonders machen.
Meine Route für 10 Tage Andalusien auf einen Blick
| Tag | Route & Highlights |
|---|---|
| Tag 1–2 | ✈️ Anreise nach Málaga 🌴 Altstadt erkunden 🍹 Erste Tapas und mediterranes Flair genießen |
| Tag 3 | 🏰 Granada ✨ Alhambra & Generalife besuchen 🚶 Durch das Albaicín-Viertel schlendern 🌅 Aussicht vom Mirador de San Nicolás genießen |
| Tag 4–5 | 🌉 Ronda 📸 Puente Nuevo & El-Tajo-Schlucht bestaunen 🕌 Arabische Bäder besuchen 🌄 Die spektakulären Aussichtspunkte rund um Ronda genießen |
| Tag 6 | 🌊 Tarifa 🏖️ Am Strand entspannen 🐬 Whale Watching |
| Tag 7 | 🍷 Jerez de la Frontera 💃 Flamenco erleben 🥃 Sherry-Bodega besuchen 🐎 Andalusische Pferdeshow optional |
| Tag 8–10 | 🌇 Sevilla 🏛️ Plaza de España 👑 Real Alcázar ⛪ Kathedrale & Giralda 🍊 Durch Santa Cruz bummeln |
Andalusien Rundreise: Route Tag für Tag
Tag 1–2: Malaga – mehr als nur Flughafen
Malaga hat mich wirklich überrascht. Malaga wird von den meisten nur als Einstiegspunkt genutzt, ein Ort zum Durchreisen – dabei lohnt es sich, hier zwei ganze Tage (oder auch länger als separaten Städtetrip) zu bleiben.
Alcazaba
Falls du nur eine einzige Sehenswürdigkeit in Malaga anschauen möchtest oder kannst, dann bitte unbedingt diese!
Tickets gibt es ab 7 € vor Ort, oder als Kombitickets mit geführter Tour:
Malga: Alcazaba und römisches Theater, geführte Tour
Castillo de Gibralfaro: Der schönste Ausblick über Malga
Die Festung thront etwa 130 Meter über der Stadt auf dem Gibralfaro-Hügel und bietet einen spektakulären Blick auf die Altstadt, den Hafen, die Stierkampfarena und das Mittelmeer.
Die wichtigste Aufgabe der Burg war es, die darunterliegende Alcazaba zu schützen.
Besonders beeindruckend sind heute die mächtigen Wehrmauern. Du kannst fast die gesamte Festungsanlage entlanglaufen und dabei immer wieder neue Ausblicke auf Málaga entdecken.
In dem Castillo befindet sich auch ein Café in dem du bei einem Glas Wein oder einem Kaffe eine Pause einlegen kannst. Der Eintritt kostet etwa 7€.
Zum Abendessen führt kein Weg an der Bodega El Pimpi vorbei, direkt unterhalb der Alcazaba mit Blick auf das Römische Theater – hier zahlst du für ein Glas Süßwein und eine Tapa etwa 3–5 €, für ein ganzes Menü rechne mit 12–24 € pro Person.
Danach ging es für uns weiter in die The Suite Bar, eine kleine, unaufgeregte Cocktailbar abseits der Massen. Wer abends noch Trubel sucht, findet ihn rund um die Plaza de Uncibay, wo sich ein Restaurant an das nächste reiht, oder am Muelle Uno, der modernen Hafenpromenade mit Blick auf die Kreuzfahrtschiffe
Wer noch einen Nachmittag übrig hat, sollte ihn an einem der Chiringuitos am Stadtstrand verbringen – dieser typisch andalusischen Strandbar mit den Füßen im Sand, gegrilltem Sardinenspieß und kaltem Bier, herrlich!
Du wirst in 2 Tagen nicht alles schaffen, ein guter Grund Malaga separat nochmal zu besuchen!
Tag 3: Granada – die Alhambra; das Highlight Andalusiens
Von Malaga sind es rund anderthalb Stunden Fahrt nach Granada. Die Alhambra lässt täglich nur zwischen 6.500 und 8.500 Besucher hinein. Buche unbedingt frühzeitig ein Ticket oder direkt eine geführte Tour. Die Plätze sind oft Wochen oder Monate vorher ausverkauft und du willst wirklich nicht nach Granada kommen und dann nicht hineinkönnen!
Granada: Alhambra und Nasridenpaläste: Tour mit Tickets
Feeling – Alcaicería
Die Alcaicería ist ein arabischer Basar mit Händlern für Miniaturen, Geldbörsen, Souvenirs und Schmuck. Hier lässt sich sicher das ein oder andere Mitbringsel finden, oder auch etwas für dich 😉 Von Kleidung über Deko und Geschirr, bis hin zu Lederwaren lässt sich hier fast alles finden.
Mirador de San Nicolás Wenn die Sonne langsam untergeht kannst du von dort die Alhambra vor der Kulisse der Sierra Nevada rot leuchten sehen. Früh da sein lohnt sich, der kleine Platz vor der Kirche ist zum Sonnenuntergang gut besucht.
Tag 4–5: Ronda – die Stadt, die über einer Schlucht schwebt
Von Granada nach Rona fährst du mit dem Auto ca. 2 Stunden, mit dem Zug etwa 4,5 Stunden. Ronda war einer dieser Orte, bei denen ich wirklich kurz sprachlos war. Nichts hatte mich auf den ersten Blick von der Puente Nuevo vorbereitet.Die berühmte Brücke st definitiv eines dieser Bauwerke, bei denen man erstmal kurz stehen bleibt und denkt: „Wie bitte konnte man DAS bauen?!“ 😳
Sie verbindet die Altstadt mit der Neustadt und spannt sich spektakulär über die tiefe El-Tajo-Schlucht, die Ronda quasi in zwei Teile teilt. Das Verrückte ist weniger die Geschichte dahinter, sondern einfach diese unglaubliche Kulisse: weiße Häuser, steile Felswände und mitten drin diese riesige Steinbrücke. Genau deshalb gehört sie zu den meistfotografierten Orten ganz Andalusiens.
Besonders schön ist der Blick von unten auf die Brücke. Von dort wirkt sie noch gigantischer und fast ein bisschen unwirklich.
Ganz in der Nähe liegen die Baños Árabes aus dem 13./14. Jahrhundert, eines der am besten erhaltenen arabischen Bäder Spaniens. Die Anlage stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde während der muslimischen Herrschaft in Ronda erbaut. Damals waren solche Hammams nicht nur Orte zum Baden, sondern man kam zum Reinigen, Entspannen, Reden und teilweise auch zur spirituellen Vorbereitung vor dem Gebet.
Das Highlight sind die Decken mit den sternförmigen Öffnungen. Durch diese kleinen Sterne fällt Licht hinein und erzeugt eine richtig mystische Stimmung. Wenn man dort steht, versteht man sofort, warum so viele Leute sagen, dass sich dieser Ort wie eine kleine Zeitreise anfühlt.
Geheimtipps: Casa Museo Don Bosco und Casa del Rey Moro
Direkt neben der Puente Nuevo liegen mit der Casa Museo Don Bosco und der Casa del Rey Moro zwei Sehenswürdigkeiten, an denen viele Besucher auf dem Weg zur berühmten Brücke vorbeilaufen. Dabei lohnen sich beide vor allem wegen ihrer wunderschönen Gärten und der besonderen Ausblicke auf die El-Tajo-Schlucht. Die Casa Museo Don Bosco ist eine ehemalige Privatvilla mit historischen Möbeln, Keramikfliesen und Wandteppichen. Ihr größtes Highlight ist jedoch der ruhige Garten, von dem du einen der schönsten Blicke auf die Puente Nuevo hast. In der Casa del Rey Moro kannst du die von Forestier gestalteten Gärten und die beeindruckende Mina de Agua. Über mehr als 200 steile und teilweise rutschige Stufen führt die jahrhundertealte Wassermine durch den Felsen hinunter zum Fluss Guadalevín. Palmen, Brunnen, kleine Aussichtspunkte und frei laufende Pfaue machen auch den Garten sehenswert. Der Eintritt liegt bei etwa 10 EuroTag 6: Tarifa – wo sich zwei Meere treffen
Für die Strecke Ronda – Tarifa brauchst du etwa 2 Stunden mit dem Auto.
Mit Zug und Bus (1x umsteigen) bist du etwa 3 Stunden unterwegs.
Tarifa ist voller kleiner Cafés, Surfer Shops und weißer Häuser mit bunten Blumen, und VIEL Wind. Tarifa liegt genau an der Stelle, an der das Mittelmeer auf den Atlantik trifft, Frontera Mar Mediterráneo – Océano Atlántico steht dort tatsächlich auf zwei Schildern und du kannst dich für ein Foto zwischen die Meere stellen.
Wegen dieser besonderen Meerenge ist Tarifa eines der besten Whale-Watching-Ziele Europas: Die Schweizer Stiftung FIRMM bietet hier seit 25 Jahren Touren an, gegründet 1998 von Katharina Heyer, die sich in die Wale und Delfine der Straße von Gibraltar verliebt hatte.
Wir haben die Tour gemacht und ich kann sie wirklich empfehlen! Die Tour war eine unserer schönsten Aktivitäten in Andalusien.
Die zweistündigen Touren finden täglich von April bis Oktober statt, im Sommer verlängert auf drei Stunden, und beginnen jeweils mit einem wirklich informativen Vortrag über die Meeressäuger vor Ort.
Im Sommer hast du auch eine große Chance auf Orcas zu treffen. Bis zu diesem Ausflug wusste ich nicht dass in der Meerenge von Gibraltar unter Wasser so viel los ist!
Preise:
| 2-stündige Ausfahrt | 3-stündige Ausfahrt* | |
|---|---|---|
| Erwachsene/Jugendliche (ab 14 Jahre) | € 50,– | € 70,– |
| Kinder/Jugendliche (6–13 Jahre) | € 30,– | € 40,– |
| Kinder (1–5 Jahre) | € 15,– | € 20,– |
| Babys (unter einem Jahr) | gratis | gratis |
Nach der Bootstour bleibt Zeit für die Altstadt von Tarifa mit ihren maurischen Gassen, oder für einen Spaziergang zum Torre del Miaramar. Von dort aus kannst du an klaren Tagen tatsächlich Marokko sehen. Europa und Afrika liegen dort gefühlt direkt nebeneinander.
Wenn du Tarifa verlässt und mit dem Auto unterwegs bist, kannst du noch einen Abstecher zur Playa de Bolonia machen. Dort kannst du die Überreste eines römischen Theaters (Teatro Romano de Baleo Claudia) besuchen.
Tag 7: Jerez de la Frontera – Sherry und ein Zufall, der alles verändert hat
Jerez wird von den meisten Rundreisen einfach übersprungen, dabei liegt hier eine der ehrlichsten Erfahrungen der ganzen Tour.
Vormittags steht eine Bodega-Tour auf dem Programm, etwa bei González Byass (bekannt für den Tio Pepe Fino) – dort siehst du, wie der Sherry im „Solera“-System über Jahre in alten Fässern reift, und am Ende probierst du Fino, Amontillado und Oloroso im direkten Vergleich.
Selbst wenn du keinen Sherry trinkst: Mach eine Tour, es ist wirklich interessant und die Weinkeller echt beeindruckend!
Tipp: Plane die Tour am besten rechtzeitig vor deiner Reise, da Besuche nicht jeden Tag möglich sind.
Jerez de la Frontera: Sherry-Weinkeller-Tour mit Verkostung
Abends sind wir dann eher zufällig in der Tabanco El Pasaje gelandet, dem ältesten Tabanco der Stadt, eröffnet 1925. Es handelt sich um einen traditionellen Weinausschank mitten in Jerez, in dem Wein und Flamenco Seite an Seite gehören. Etwa dreimal am Tag, gegen 14, 19:30 und 21:30 Uhr, wird es hier plötzlich still, bevor Gitarre, Gesang und Fußstampfen den Raum füllen – ganz ohne Mikrofon, ganz ohne Bühnenshow. Der Wein wird direkt aus den Holzfässern hinter der Theke gezapft, ein Glas kostet nur wenige Euro, ein kleiner Teller Schinken oder geräucherter Thunfisch dazu meist auch nicht mehr als 4–6 €
Tag 8–10: Sevilla – die Bratpfanne Andalusiens
Sevilla verdient sich diesen Spitznamen ehrlich – im Hochsommer klettern die Temperaturen hier regelmäßig über 40 Grad, weshalb die Stadt in der von uns empfohlenen Reisezeit (März–Mai, September/Oktober) so viel angenehmer ist. Drei Tage reichen gerade so aus, um die Stadt nicht nur abzuhaken, sondern wirklich zu spüren.
Real Alcázar
Der der älteste noch aktive Königspalast Europasist – seit 1364 ununterbrochen in Nutzung.
Er fühlt sich eher wie ein Märchenpalast als wie ein normales Schloss an. Überall findest du filigrane Verzierungen, bunte Fliesen, riesige Innenhöfe und wunderschöne Gärten mit Palmen, Brunnen und versteckten Wegen.
Das Besondere am Alcázar ist die Mischung aus maurischer und christlicher Architektur. Teile des Palastes stammen noch aus der Zeit der muslimischen Herrschaft, später wurde die Anlage von den spanischen Königen erweitert. Genau dieser Mix macht den Ort so einzigartig und unglaublich fotogen.
Viele erkennen den Alcázar übrigens aus Game of Thrones wieder, denn einige Szenen aus Dorne wurden genau hier gedreht.
Der Eintritt kostet ca ab 20 € für Erwachsene und beinhaltet die Palasträume und Gärten.
Buch dein Zeitfenster unbedingt vorab online, denn die Warteschlangen am Eingang sind besonders vormittags lang und die Tickets teilweise weit im Voraus ausverkauft.
Sevilla: Eintrittsticket für den Alcazar von Sevilla
Zugang zu den königlichen Schlafzimmern und Audioguide gegen Aufpreis erhältlich
Spartipp: Es gibt jeden Montag zu einer bestimmten Uhrzeit über die offizielle Seite gratis Tickets*
In der Nähe liegt direkt die nächste Sehenswürdigkeit, der Plaza de España, der monumentale Halbkreisplatz mit Kanal und bemalten Keramikbänken für jede spanische Provinz. Hier triffst du oft auf Flamenco-Tänzerinnen, die für Trinkgeld auftreten – du kannst dich einfach dazusetzen und zusehen, völlig kostenlos, und bekommst trotzdem einen echteren Eindruck von Flamenco als in mancher teuren Show
Metropol Parasol
Das Metropol Parasol in Sevilla, von vielen einfach nur Las Setas („die Pilze“) genannt, gehört zu den modernsten und gleichzeitig verrücktesten Bauwerken der Stadt. Die riesige Holzkonstruktion mitten in der Altstadt sieht ein bisschen aus wie eine Mischung aus futuristischen Pilzen, Wellen und einem Sci-Fi-Filmset.
Besonders beeindruckend ist die Aussicht von der oberen Plattform. Von dort blickst du über die Dächer Sevillas bis hin zur Kathedrale – vor allem zum Sonnenuntergang einfach wow. Nachts wird das gesamte Bauwerk außerdem beleuchtet und wirkt nochmal komplett anders.
Tickets gibt es ab 16€.
Das Metropol Parasol wurde erst 2011 eröffnet und war damals ziemlich umstritten, weil das moderne Design so stark im Kontrast zu den historischen Gebäuden Sevillas stand. Heute gehört es aber längst zu den beliebtesten Fotospots der Stadt.
Unter der Konstruktion findest du übrigens auch kleine Restaurants, einen Markt und sogar archäologische Ausgrabungen mit römischen Ruinen. Der Eintritt zu den Ruinen liegt bei rund 5 €
Genau dieser Mix aus alt und modern macht den Ort so besonders.
Budget-Übersicht für 10 Tage Andalusien
| Kategorie | Sparsam | Komfort |
|---|---|---|
| Unterkunft/Nacht | 30–40 € | 100–150 € |
| Essen/Tag | 30–45 € | 60–75 € |
| Eintritte/Tag | 10–15 € | 25–35 € |
| Transport (Mietwagen/Tag anteilig) | 15 € | 25 € |
Praktische Infos
Für EU-Bürger reicht der Personalausweis, kein Visum nötig. Die beste Art, diese Route zu fahren, ist mit dem eigenen Mietwagen – öffentliche Verbindungen zwischen Ronda, Tarifa und Jerez sind aber auch gut ausgebaut.
Für die Anreise zwischen den Stationen und die Fahrt zu den weniger gut angebundenen Orten wie Tarifa oder Ronda lohnt sich ein früh gebuchter Mietwagen deutlich – ich vergleiche Preise inzwischen immer über diesen Mietwagenvergleich, weil die Unterschiede zwischen den Anbietern gerade in der Hochsaison teils enorm sind.
Beste Reisezeit für Andalusien
März–April: Mandelblüte, angenehme 18–22 Grad, Semana Santa kann die Städte überfüllen – Termine vorher prüfen.
Mai: Ideales Wetter, Gärten in voller Blüte, noch keine extreme Hitze.
Juni–August: Bis zu 40 Grad im Inland (Granada, Sevilla), touristisch überlaufen – für diese Route eher ungeeignet.
September–Oktober: Wieder angenehme 20–25 Grad, das Meer ist noch warm zum Baden in Tarifa, deutlich ruhiger als im Sommer.
Packliste für Andalusien
Für die Wandertage rund um Ronda und die Wassermine der Casa del Rey Moro lohnt sich robustes Schuhwerk mit gutem Grip, da die Steinstufen dort oft feucht und rutschig sind.
Andalusien Rundreise: Meine ehrliche Meinung
- Enorme kulturelle Dichte auf kurzer Strecke
- Essen und Wein auf sehr hohem Niveau
- Echter, ungeschminkter Flamenco findbar
- Mit Mietwagen sehr gut planbar in 10 Tagen
- In der Hochsaison teils stark überlaufen (Alhambra, Ronda)
- Sommerhitze im Inland kaum auszuhalten
- hohe Nachfrage nach bestimmten Tickets erfordern Vorausplanung
„Andalusien belohnt niemanden, der es eilig hat. Wer sich Zeit nimmt, bekommt mehr zurück als er erwartet hat.“
Häufig gestellte Fragen zur Andalusien Rundreise
Reichen 10 Tage für diese Andalusien Rundreise?
Ja, für die Strecke Malaga–Granada–Ronda–Tarifa–Jerez–Sevilla sind 10 Tage realistisch, solange du nicht zusätzlich noch Cordoba oder die Costa del Sol einbauen willst. Wer entspannter reisen will, streicht besser einen Ort statt jeden Tag zu verkürzen.
Ist Andalusien im Sommer zu heiß?
Im Inland, vor allem in Sevilla und Granada, werden im Juli und August regelmäßig über 38 Grad erreicht. Für diese Andalusien: Die perfekte 10 Tage Route mit den schönsten Orten empfehle ich deshalb ausdrücklich März bis Mai oder September/Oktober.
Braucht man für die Alhambra unbedingt ein Vorab-Ticket?
Ja, unbedingt. Die Tageskapazität ist streng limitiert, und in der Hochsaison sind Tickets Wochen bis Monate im Voraus ausverkauft. Buche über das offizielle Portal, sobald dein Reisedatum feststeht.
Lohnt sich ein Mietwagen für diese Route?
Für diese konkrete Route mit sechs Stationen abseits der Hauptzuglinien ist ein Mietwagen definitiv einfacher, aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Route mit Planung machbar.
Ist diese Andalusien Rundreise auch für Familien mit Kindern geeignet?
Grundsätzlich ja, allerdings ist das Programm mit viel Laufen und Kulturprogramm dicht getaktet. Für Familien empfehle ich, ein bis zwei Stationen zu streichen und dafür mehr Pool- oder Strandzeit in Malaga oder Tarifa einzuplanen.
Was ist der größte Fehler, den Erstbesucher in Andalusien machen?
Zu viele Orte in zu kurzer Zeit abzuhaken. Wer stattdessen an zwei oder drei Stationen bewusst Zeit für Ruhe einplant – einen Abend in einem Tabanco, einen zweiten Morgen in Ronda –, nimmt am Ende mehr von Andalusien mit als jemand, der jeden Tag zwei Städte schafft.




















